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Reflexzonen-Therapien

 

Reflexzonen sind Hautgebiete (Dermatome) und Nervenpunkte, die durch Nervenstränge und Blutbahnen, aber auch durch Energiebahnen (Meridiane) mit inneren Organen und Strukturen verbunden sind (siehe auch Schröpfen, Baunscheidtieren).

Störungen innerer Organsysteme können sich durch eine Überempfindlichkeit der entsprechenden Reflexzone bemerkbar machen.

Die Behandlung dieser Reflexzonen erfolgt individuell durch Akupunktur, Akupressur (Druck), Massage oder Farbtherapie.

 

Reflexzonen-Therapie am Fuß

Die Reflexzonen-Therapie begründete zu Beginn des letzten Jahrhunderts der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald (1872 - 1942). Dieser teilte den Körper in Längs- und Querzonen ein. Die Reflexzonen-Therapie am Fuß wurde von Eunice D. Ingham mit großem Erfolg weiterentwickelt und kam Ende der fünfziger Jahre durch die Physiotherapeutin Hanne Marquardt nach Deutschland.

Die Füße sind wohl eines der bekanntesten Mikrosysteme. Die deutliche Formenähnlichkeit zwischen einem sitzenden Menschen und seinem Fuß lässt sich interpretieren als Beziehung zwischen dem Teil und dem Ganzen.

Die als schmerzhaft empfundenen Reflexzonen können auf Vorfeldschäden (bevor körperliche Symptome auftreten), Organschwächen, Störungen im Hormon-Kreislauf- oder Nervensystem hinweisen .

Der Behandlung der Reflexzonen wird eine regulierende Wirkung auf die inneren Organe und Körperfunktionen zugeschrieben. Sie entspannt und kann darüber hinaus zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte beitragen. Die gesamten Energieabläufe im Körper können in ein gesundes, harmonisches Gleichgewicht gebracht werden . 

 

Reflexzonen-Therapie am Ohr

Die Ursprünge der Ohrakupunktur liegen in China und wurden bereits 200 - 100 v. Chr. in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) angelegt.

Der französische Arzt Dr. Paul Nogier (1908 - 1996) wurde der Literatur nach selbst durch diese Therapie geheilt und entwickelte daraufhin in jahrelangen Studien die Ohr-Akupunktur (Auriculotherapie) als Diagnose- und Therapieform weiter.

Dr. Nogier fand heraus, dass sich der gesamte Organismus (Bewegungssystem, Organe, Hormondrüsen etc.) im Ohr widerspiegelt. Er verglich die Kontur der Ohrmuschel mit dem Abbild eines auf dem Kopf stehenden Embryos und erstellte eine Reflexkartographie des Ohres.

 

Bei der Reflexzonen-Therapie am Ohr durch Ohr-Akupunktur, -Akupressur, -Massage oder -Farblichtpunktur können durch die Stimulierung sensibler Punkte im Ohr bestimmte Körperregionen oder/und Organe beeinflusst und gestaute Energien wieder zum Fließen gebracht werden. 

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • akute und chronische Schmerzzustände (z.B. Migräne, Schmerzen des Bewegungsapparates)
  • Suchterkrankungen (z.B. Essstörungen, Raucherentwöhnung, Alkohol-, Drogen-, Medikamentenabhängigkeit)
  • Erkrankungen der Atemwege und Verdauungsorgane
  • hormonelle Störungen (z.B. Klimakterium)
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen, allergisches Asthma)
  • psychische Erkrankungen (auch begleitend zur Psychotherapie)

 

Gua Sha Fa

Gua Sha Fa ist ein ausleitendes und über Reflexzonen wirkendes Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

"Gua" bedeutet Schaben, Reiben und "Sha" bezieht sich auf die Hautreaktionen (Rötung, Petechien, kleine Hämatome), die durch das Schaben hervorgerufen werden. "Fa" bezeichnet die Methode.

Mittels eines speziellen Schabers aus Wasserbüffelhorn oder Jade werden schmerzhafte Hautregionen, Meridianverläufe oder Reflexzonen behandelt, bis sich die gewünschten Rötungen oder Einblutungen zeigen. Als Gleitmittel werden hochwertige Öle benutzt.

So wird die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angeregt. Damit können das Gewebe besser mit Sauerstoff versorgt und das Bindegewebe über die geöffneten Hautporen positiv beeinflusst werden.

Gua Sha Fa kann als vorbeugende Maßnahme bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infektes (Immunstimulierung) sowie bei Schmerzen und Verspannungen am Bewegungsapparat eingesetzt werden. Über die entsprechenden Reflexzonen können aber auch die inneren Organe angesprochen werden. 

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