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Kinesiologie

 

Der Begriff Kinesiologie leitet sich von den griechischen Worten "kinesis" für Bewegung und "logos" für Lehre ab, heißt also wörtlich übersetzt "Lehre der Bewegung".

Der amerikanische Chiropraktiker Dr. George Goodheart entwickelte in den 60-er Jahren die Kinesiologie als Diagnoseinstrument und Therapieform - in Deutschland wurde diese Methode von Dr. Dietrich Klinghardt und Günter Dobler weiterentwickelt.

Das zentrale Instrument der Kinesiologie ist der Muskeltest als Biofeedback. Über das Zusammenspiel von Muskeln, Organen, Emotionen und Denkstrukturen bekommt man Zugang zu bewussten und unbewussten Stressfaktoren, die sich auf körperlicher oder seelischer Ebene zeigen können. In der Kinesiologie bedeutet all das Stress, was den freien Fluss der Körperenergie stört und sich in einem schwachen Muskel zeigt.

 

Analytische Kinesiologie

Die Analytische Kinesiologie ist eine Richtung der Kinesiologie, die spezifisch für jeden Patienten zur Analyse von Krankheitsursachen eingesetzt wird, bis hin zum Erstellen eines individuellen Therapiekonzeptes.

Die Analytische Kinesiologie nutzt den Muskeltest systematisch, um aufzudecken:

  • Wo liegt eine Störung?
  • Durch welche Grundeinflüsse wird sie bewirkt?
  • Wie lässt sie sich ursächlich korrigieren? 

 

Psychologische Kinesiologie

Die Psychologische Kinesiologie ist eine einfache und wirkungsvolle Verbindung von Körperarbeit und Psychotherapie.

Krankheiten liegen meist unerlöste seelische Probleme zugrunde. Diese wiederum sind auf frühere traumatische Ereignisse zurückzuführen.

Die Psycho-Kinesiologie nutzt die Signale des Körpers, um die seelischen Ursachen aufzudecken. Körperliche Symptome (z.B. Schmerzen, Allergien, Unverträglichkeiten) oder starker Leidensdruck weisen darauf hin, dass ein Konflikt "erlöst" werden möchte.

Das geschieht, in dem sich der Therapeut mittels Muskeltest an den Konflikt herantastet und diesen entkoppelt. Das verdrängte Ereignis kann so vom Patienten erinnert werden und sich "entladen". Erst jetzt können alte, behindernde Glaubenssätze durch neue, sinnvollere ersetzt werden.

 

Kinesiologische Familienaufstellung

Familienaufstellungen sind wie Seelenmikroskope: Sie machen mit Hilfe von Personen, die als Repräsentanten (Stellvertreter) der Familienmitglieder eingesetzt werden - wie unter einem Vergrößerungsglas - seelische Verbindungsprozesse, Spannungen und Konflikte generationenübergreifend sichtbar.

Es lassen sich binnen kürzester Zeit aufschlussreiche Erkenntnisse über die verschiedensten Anliegen inklusive ihrer Lösungswege entdecken.

Bei der Familienaufstellung mittels Kinesiologie werden für die Familienmitglieder Platzhalter (Holzfiguren) verwendet.

 

Die kinesiologische Aufstellung bietet folgende Vorteile gegenüber einer Aufstellung mit verschiedenen Personen:

  • absolute Treffsicherheit des Problems (Zielgenauigkeit)
  • hohe Effektivität, da genau auf Problem des Patienten zugeschnitten
  • 2 Personen ausreichend (Patient und Therapeut)
  • keine "Veröffentlichung" des Problems
  • auch für weniger intuitive Personen geeignet

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